Happy & Ivy vom Tupfenhaus


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Zeitgeschehen

Happy

Mai 2006

Tausend Eindrücke stürmen täglich auf mich ein und ich bin schon wieder ein riesen Stück gewachsen.
Nein - scheint in der Welt der Zweibeiner eine tragende Rolle zu spielen. Ich bekomme so viele Nein´s um die Ohren, daß mir ganz schwindlig wird. Zigarettenstummeln - Nein, weggeworfene Essensreste - Nein, Papier - Nein, auf die Strasse rennen - hysterisches Nein. Alles was Klein-Happy glücklich machen würde, belegen die mit einem Nein.
Erfahrungen mit dem Tierarzt konnte ich auch schon sammeln. Hatte ich doch ein kleines Etwas mit leckerem Inhalt zuhause gefunden, es genüsslich zerkaut und ausgeleckt. Meine beiden Mami´s sagten nur: ``Nein, daß darf nicht sein`` und verschleppten mich zum Mann im weißen Kittel. Der tastet mir den Bauch ab, untersuchte mein zerkautes Etwas und stellte fest , Herpes würde ich in nächster Zeit wohl nicht bekommen. Zum Abschied gabs viel Lob und eine Handvoll Leckerlie, was soll ich sagen, ich hatte einen neuen Freund gefunden.

Flüster: Tags darauf erwischte ich eine Tube Bebanthen, gleiches Spiel, aber keinen Erfolg meinen neuen Freund schnell wieder zu sehen, denn meine Mama´s sagten nur: ``Abwarten und Tee trinken. Nun ist unser Hund auch noch immun gegen innere Verletzungen.``
Ich bekam keine Leckerlie zum Dank, sondern eine ordentliche Standpauke und alles was mir nur annähernd hätte schmecken können, verschwand in unerreichbare Höhen.
Die Moral aus der Geschichte, so erzieht man sich ordentliche Zweibeiner. breites Dalmigrinsen.



Mein Energiepotential wächst im gleichen Maße wie mein Hunger.
Die Spaziergänge werden immer länger und ich fange an, die Zweibeiner immer besser zu verstehen.

In der Hundeschule lernen wir, ob Mensch oder Hund, viele nützliche Dinge, die uns das alltägliche Zusammenleben erleichtern können.
Wir haben natürlich viel Spass im Welpenspiel, ich lerne jede Woche neue Kumpels kennen, bin ich doch die einzige, die immer noch im Welpenspiel sein darf, oder muß. So genau kann ich es nicht einordnen und meine Mama´s auch nicht, aber super verspielt und kindisch bin ich schon noch, andere flüstern, ich wäre in meiner Entwicklung zurück geblieben. Frechheit.
Ich für meinen Teil geniesse mein Leben, erfreue mich an jeder Blume, Biene oder Schmetterling, bringe meine Mama´s oft zum lachen und habe Spass daran, allen zu zeigen, wie schön das Leben sein kann.
Man sagt mir nach, ich besitze die Fähigkeit, andere zu begeistern und konnte schon viele Hundebesitzer in Erstaunen versetzen, die meinten ihre Hunde spielen nicht mehr. Und wie sie mit mir toben, ich krieg sie alle.
Natürlich weiss auch ich mittlerweile, daß das Leben nicht nur aus Spass besteht und ich bin voll bei der Sache, wenn es heißt Kommandos zu lernen - manchmal zu voll . Dalmatinertemperament eben.

Juni 2006

wissenswert:

Spaziergänge mit Welpen unterliegen gewissen Regeln, die Beachtung finden sollten, um die Gesundheit ihres kleinen Schützling´s nicht zu gefährden.
Pro Lebensmonat 5 Minuten laufen,3 mal pro Tag, besagt eine Regel, was aber von Rasse zu Rasse etwas differenziert zu sehen ist.
Treppensteigen, aus dem Auto hüpfen, hohe Sprünge sollten vermieden werden, denn die Knochen befinden sich in einer schnellen Wachstumsphase, sind sehr weich und solchen Belastungen auf Dauer nicht gewachsen.
Zeigt der Welpe Ermüdungserscheinungen sollte er nicht an der Leine nach Hause geschleift, sondern behutsam getragen werden.
Die Ruhe,- und Schlafphasen des Welpen sollten respektiert und nicht gestört werden, er wird es ihnen mit Ausgeglichenheit danken.

Ich werde nicht müde, meinem Namen alle Ehre zu machen.
Meine Mama´s sagen immer kleiner Clown zu mir und Heike sagt oft zu mir, `` heute hast du mich wieder zum Affen gemacht, kleine Happy``
So richtig schämen kann ich mich deswegen nicht, aber ich bekomm den besorgten Unterton schon mit, der in den Worten mitschwingt.
Ich betone es noch einmal, es ist für mich Temperamentsbündel nicht leicht in der Schule still zu sitzen, mich auf Kommando in den Dreck zu werfen und dann auch noch liegenzubleiben und so tun zu müssen, als wäre das das normalste der Welt.
Ich muß rennen !! Andere zum Unfug anstiften, das ist meine wahre Berufung !!

Seit einiger Zeit habe ich so ein komisches Gefühl im Maul und das verstärkte Bedürfnis intensiver auf meinen Spielsachen rumzukauen. Mir tun alle meine Zähne weh. Meine Mamas sagen ``ich Zahne``und haben mir aus dem Wald ein Stück Holz mit nach Hause genommen, auf dem ich nach Herzenslust rumkauen darf. Es soll mir beim Zahnwechsel helfen und Tatsache, zwei Tage später hatte ich schon zwei meiner Milchzähne verloren.

Juli2006

wissenswert:
Handfütterung bei Welpen führt zu einer noch engeren Bindung an den Menschen.
Mit ca. 3-4 Monaten setzt der Zahnwechsel ein. Um Möbel und Schuhe zu schonen, ist es ratsam, dem Welpen etwas zum kauen anzubieten. (Holz, Kuhhuf, o.ä.)

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